Ist Studentenfutter gesund?

Studentenfutter – ein Wort bei dem man schon beim Lesen sich klüger fühlt. Doch macht Studentenfutter nicht nur schlau, sondern ist auch noch gesund? Wie ich der Wikipedia entnommen habe, stammt der Name wohl von den im Studentenfutter enthaltenen Mandeln, die neben Rosinen, damals im 17. Jahrhundert die Hauptbestandteile der bekannten Mischung waren. Da Mandeln zu dieser Zeit aber verhältnismäßig teuer waren, standen sie vor allem finanziell gutgestellten Personen zur Verfügung und das waren damals eben Studenten.
Das hat sich zwar heutzutage geändert, da aber das Studentenfutter nun eine Vielzahl an unterschiedlichen Nüssen umfasst und Nüsse bewiesenermaßen einen positiven Einfluss auf Gehirn und Nervensystem haben, passt der Name immer noch wie die Faust aufs Auge. Mit Studentenfutter lässt es sich einfach besser studieren.

Doch ist Studentenfutter auch gesund? Auch hier kommen wieder die Nüsse ins Spiel. Diese haben nämlich nicht nur einen positiven Einfluss auf Gehirn und Nervensystem, sondern beugen auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und können das Herzinfarktrisiko senken.

Um besser verstehen zu können, warum Studentenfutter so gesund ist, lohnt ein Blick auf die Nährwertangaben. Ich habe vor mir eine Tüte „Studentenfutter“ von Pittjes liegen. Nachfolgend die Angaben auf der Verpackung für eine Menge von 100 g:

  • Brennwert: 2178kj/523 kcal
  • Eiweiß: 17g
  • Kohlenhydrate: 33 g
  • davon Zucker: 25 g
  • Fett: 35 g
  • davon gesättigte Fettsäuren: 6 g
  • Ballaststoffe: 5 g
  • Natrium: 0,01 g

Wie man sieht, ist Studentenfutter unter anderem ein richtiger Eiweiß- und Kohlenhydratlieferant. Damit liefert es einen wichtigen Beitrag zur Protein- und Energieversorgung. Zusätzlich erhält der Körper weitere Mineralstoffe und Vitamine. Ebenfalls hervorzuheben sind die enthaltene wichtige Omega-3 und -6 Fettsäuren, die man sonst kaum zu sich nimmt (am ehesten noch über Fisch).

Alles in allem ist Studentenfutter also ein richtiger Energielieferant. Dennoch muss man aufpassen. Wer die obere Inhaltsangabe aufmerksam studiert hat, dem wird vielleicht die Kalorienanzahl ins Auge gesprungen sein. Mit 523 kcal je 100g, die gleich im doppelten Sinn zu Gewicht schlagen kann. Wer Abnehmen will, der sollte eher seltener zum Studentenfutter greifen. Ohnehin sollte das Studentenfutter nie als Ersatz einer ganzen Mahlzeit zu sich genommen werden, sondern lediglich als Ergänzung. Generell, egal ob Diät oder nicht, sollte man pro Tag nicht mehr als eine handvoll Studetenfutter essen. So sagt auch Ursel Wahrburg, Ernährungswissenschaftlerin an der Fachhochschule Münster, in einem Artikel auf stern.de, dass „fünfmal wöchentlich eine Hand voll, also etwa 30 Gramm,“ ausreichend sind.

Ein Tipp zum Ende noch: Studentenfutter muss man nicht selbst kaufen 😉 Selbst gemacht ist meist günstiger und man kann es auch nach den eigenem Geschmack zusammen mischen.


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