Was ist und wie isst man eigentlich eine Kaki?

Ich probiere ja gerne mal neue Sachen aus und so bin ich gestern im heimischen Supermarkt auf die Kaki gestoßen. Ein etwas seltsamer Name und eine ebenfalls auf den ersten Blick seltsame Erscheinung. So ein bisschen erinnert die Kaki an eine Tomate, tatsächlich handelt es sich dabei aber um eine Frucht. Neugierig wie ich nun bin, habe ich mir also zum ersten Mal in meinem Leben eine Kaki gekauft. Ursprungsland Spanien, Kosten 0,39 Euro für ein Exemplar dieser Frucht, das Abenteuer kann beginnen.

Vor dem Verzehr natürlich erst einmal die Wikipedia abgecheckt. Dort erfuhr ich dann auch, dass die Kaki vom Kakibaum (Diospyros kaki) stammt und der Gattungsname Diospyros „Götterfrucht“ oder „Götterspeise“ bedeutet. Zu dem stammt die Kaki nicht wie meine Frucht aus Spanien, sondern ursprünglich aus Asien, in China gehört sie sogar zu den ältesten Kulturpflanzen. Darüber hinaus erfuhr ich, dass es verschiedene Zuchtformen/Sorten der Kaki gibt, darunter fallen beispielsweise Honigapfel, Persimone oder Sharonfrucht. Mit einem Bildvergleich konnte ich meine Kaki als Sharonfrucht identifizieren, im Supermarkt wurde sie aber lediglich als Kaki bezeichnet. Die beiden Sorten kann man vor allem durch ihre Farbe unterscheiden. Die Kaki ist rötlich, die Sharon eher gelborange.

Links eine (kleine) Tomate und rechts meine gekaufte Kaki

Links eine (kleine) Tomate und rechts meine gekaufte Kaki


Die Unterscheidung ist wohl wichtig, da die Sharon bereits im harten Zustand mit Schale gegessen werden kann. Das Fruchtfleisch ist süß, besitzt keine Kerne und hat mich vom Geschmack ein wenig an eine Zuckermelone oder Aprikose erinnert. Eine Kaki hingegen ist im essbaren Zustand sehr weich (man muss sie nach dem Kauf evtl. im Kühlschrank deshalb noch nachreifen lassen), man löffelt diese deshalb wie bei einer Kiwi aus der Schale.


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